Der Kampf um Religionsfreiheit
"Jeder hat das Recht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit."
Eine Dokumentation der systemischen Diskriminierung von Shincheonji und der internationale Kampf um
Anerkennung.
Der Test für Religionsfreiheit ist nicht, wie wir diejenigen behandeln, die wir mögen, sondern wie wir diejenigen behandeln, deren Überzeugungen wir zutiefst ablehnen.
— International Human Rights Standard
Sündenbock-Politik & Zwangskonvertierung
Südkorea ist ein modernes Land, doch im religiösen Sektor dominiert das konservative presbyterianische Christian Council of Korea (CCK), die großen politischen Einfluss ausüben. Neue religiöse Bewegungen werden oft systematisch bekämpft.
Begriff: Coercive Conversion
Auch bekannt als "Deprogrammierung". Angehörige werden (oft durch Pastoren instruiert) entführt
und eingesperrt, um ihren Glauben aufzugeben. Davon gab es laut der Human Rights Without
Frontiers (HRWF) über 2.000 Fälle. Mindestens zwei Shincheonji-Mitglieder starben im Kontext
solcher Maßnahmen.
Quelle:
HRWF-Bericht (2020)
Die COVID-19 Hexenjagd (2020)
Als im Februar 2020 der "Patient 31" (ein Mitglied) unwissentlich das Virus verbreitete, startete eine landesweite Kampagne gegen die Kirche.
- • Regierungsbehörden durchsuchten Kirchenbüros, um Mitgliederlisten zu beschlagnahmen (obwohl diese kooperierten).
- • Mitglieder verloren Arbeitsplätze allein aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu Shincheonji.
- • Der Vorsitzende Lee Man-Hee wurde in Handschellen abgeführt und des "Mordes" angeklagt.
Administrative Verfolgung
Neben strafrechtlichen Maßnahmen werden Verwaltungswege genutzt, um die Religionsausübung zu behindern.
Strukturelle Diskriminierung im Westen
In Europa gibt es keine Zwangskonvertierung, doch die Diskriminierung erfolgt subtiler ("White Collar Persecution").
-
Kündigung von Mietverträgen
Hotels und Stadthallen kündigen oft kurzfristig Verträge für Abschlussfeiern, sobald "Sektenbeauftragte" intervenieren.
-
Öffentliche Stigmatisierung
Medien übernehmen oft ungeprüft die Narrative südkoreanischer Lobbygruppen. Mitglieder trauen sich oft nicht, ihren Glauben am Arbeitsplatz offen zu legen.
Einordnung durch Experten
"Wir beobachten in Europa eine gefährliche Tendenz, Minderheitenreligionen durch administrative Maßnahmen aus dem öffentlichen Raum zu drängen, oft basierend auf einseitigen Informationen von 'Sekteninfo'-Stellen, die nicht neutral sind."
Der Weg zur UN
Aufgrund der systematischen Verfolgung haben internationale NGOs den Fall Shincheonji vor den UN-Menschenrechtsrat gebracht.
US State Department
Religious Freedom Report
Der Bericht zur internationalen Religionsfreiheit erwähnte explizit die Schikanierung von Shincheonji während der Pandemie als Besorgnis erregend.
CAP-LC
NGO mit UN-Beraterstatus
Reichte mehrere schriftliche Erklärungen beim UN-Menschenrechtsrat ein, die die Zwangskonvertierung in Südkorea verurteilten.
Open Letter
15 Internationale NGOs
Unterzeichneten einen offenen Brief an den südkoreanischen Präsidenten mit der Aufforderung, die Sündenbock-Politik zu beenden.
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Lehre & Theologie
Was lehrt und glaubt Shincheonji? Betrachtung aus theologischer Sicht.
Debatte & Kritik
Wir stellen gängige Vorwürfe der Position von Shincheonji gegenüber.
Struktur
Einblick in die Organisation: Die 12 Stämme und das Missionszentrum.
Daten & Fakten
Statistiken zu Mitgliederzahlen und globaler Verbreitung.
Für Angehörige
Ratgeber für Eltern und Partner: Antworten auf Sorgen.