Shincheonji
Faktencheck
Ratgeber

Verstehen statt Streiten.

Antworten auf die Sorgen von Eltern und Partnern.

Häufige Fragen

Warum investiert mein Angehöriger plötzlich so viel Zeit?
Das Erlernen der biblischen Prophetie ist komplex. Der Kurs findet meist 3-4 Mal pro Woche statt. Für die Teilnehmer ist dies eine Investition in ihr geistliches Verständnis, vergleichbar mit einem Abendstudium oder Leistungssport.
Warum ist er/sie schlechter erreichbar?
Während der Unterrichtszeiten sind Handys lautlos, um die Konzentration zu fördern – wie in der Schule oder Uni. Es ist keine Isolation, sondern Fokus auf das Lernen.
Muss mein Kind das Studium abbrechen?
Nein. Shincheonji ermutigt Mitglieder, "Licht und Salz" in der Gesellschaft zu sein. Viele Mitglieder sind Ärzte, Anwälte oder Studenten. Ein Abbruch wird nicht gefordert.
Ist Shincheonji eine "Sekte"? Muss ich mir Sorgen machen?
Der Begriff "Sekte" wird oft unterschiedlich definiert und ist meist negativ besetzt. In Shincheonji gibt es Menschen aller Altersgruppen und Hintergründe. Ziel ist es, sich an der Bibel zu orientieren und ein friedliches Miteinander zu pflegen. Die meisten Mitglieder bleiben aktiv in Studium, Beruf und Familie. Bei Sorgen ist ein offener Dialog hilfreich.
Verliert mein Angehöriger den Kontakt zur Familie?
Shincheonji lehrt, die Familie zu respektieren und den Kontakt zu den Eltern, Geschwistern und Freunden weiter zu pflegen. Nur in seltenen Fällen entstehen Konflikte, meist wenn beiderseitig wenig Verständnis füreinander besteht.
Warum wird am Anfang oft nicht direkt über Shincheonji gesprochen?
Viele Interessierte wissen zu Beginn wenig über biblische Prophetie und haben vielleicht Vorurteile gegenüber neuen Glaubensgruppen. Das Bibelstudium legt zunächst den Fokus auf die Bibel. Die Zugehörigkeit wird dann im Verlauf thematisiert, wenn Verständnis für die Lehre gewachsen ist.
Was kann ich tun, wenn ich Bedenken habe?
Bleiben Sie im Gespräch, hören Sie aktiv zu und stellen Sie offene Fragen. Verzichten Sie auf Drohungen oder Vorwürfe. Viele Missverständnisse lassen sich im ruhigen, direkten Austausch klären.

Tipps für Gespräche

  • Fragen Sie nach Inhalten: "Was hast du heute gelernt?"
  • Vereinbaren Sie "religionsfreie Zeit" (Sport, Essen).
  • Bleiben Sie ruhig, geduldig und empathisch, auch bei Unverständnis.
  • Informieren Sie sich aus unterschiedlichen, seriösen Quellen.
  • Vermeiden Sie Zitate aus Anti-Kult-Foren, das baut Mauern auf.
  • Unterstellen Sie keine negativen Absichten.
  • Drohen Sie nicht mit Kontaktabbruch – das erzeugt Gegendruck.